DOM RÖMER FRANKFURT

Bauen im Bestand / Neubau, Wohnen / Gewerbe, Massivbau / Holzbau

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OVERVIEW

DomRömer-Areal: Wiedererrichtung / Neubau / Rekonstruktionen des Frankfurter Altstadtkerns sowie Umbau des Parkhaus Dom Römer

In der Frankfurter Innenstadt plante die Dom-Römer GmbH eine Bebauung, die den historischen Kern der Altstadt von Frankfurt darstellen sollte. Der Stadtmitte sollte etwas von ihrem ursprünglichen Gesicht zurückgegeben werden. Auf insgesamt 7.000 Quadratmetern wurden die alten Gassen und Plätze, der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Altstadt, wieder hergestellt werden. Insgesamt wurden 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten, die typischen Stilelemente der Frankfurter Altstadt aufgreifen, um das altstadttypischen Wohnquartier nachzubilden. Hier fanden rund 200 Menschen ein neues Zuhause. Wie früher, wurden in dem Viertel DomRömer, kleine Läden und Restaurants angesiedelt. Die Häuser wurden nach vorhandenem Archivmaterial entworfen und rekonstruiert. Auf dem Gelände waren bereits eine Tiefgarage und eine U-Bahnstation vorhanden, welche in die Gesamtbaumaßnahme integriert wurden. IDK hat als ARGE mit dem Büro HZI aus Bonn das gesamte nordöstliche Baufeld statisch bearbeitet. Die IDK-Ingenieure bearbeiteten hierbei die Gebäude M08, M10, M12, M14, Ne4 und B23 in den Leistungsphasen 1 bis 6.

Haus Braubachstr. 23, Wohnhaus mit 2 Ladenlokalen im Erdgeschoss
Das Haus Braubachstraße 23 ist in expressionistischer Architektur des frühen 20. Jahrhunderts entworfen. Es hat einen rechteckigen Grundriss mit hohen, an drei Seiten unterschiedlich geneigtem Walmdach. Die Fassaden sind stark plastisch ausformuliert. Im EG befinden sich zwei Ladenlokale und eine Kunstgalerie. Die Obergeschosse werden als Wohnungen genutzt.
Das Gebäude ist als reiner Stahlbetonbau konzipiert und der Dachstuhl wurde als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion errichtet. Im Dachgeschoss wurden die komplizierten Gaubenformen auf der Südseite durch ein Stahlbeton-Faltwerk gebildet, auf dem der Holzdachstuhl anschließt.

Häuser Markt 8 und 10 Wohn- und Geschäftshäuser
Haus Neugasse 4 / Braubachstr. 23a
Das Haus am Markt 08 integriert in seinem Erdgeschoss den U-Bahneingang. In den Obergeschossen befinden sich die Wohnungen. Durch die Bebauung auf der bestehenden TG war man an die maximal zulässigen Lasten gebunden, die über Garagendecke abgetragen werden konnten.
Die Gebäude Markt 8 und 10 und das Haus Neugasse 4 / Braubachstr. 23a wurden in einer Mischbauweise errichtet. Eine Kombination aus Mauerwerks- und Stahlbetonwänden sowohl in der Fassade als auch bei den tragenden Innenwänden, führte zu einer differenzierten Betrachtung zwischen nur vertikal lastabtragenden Bauteilen und aussteifenden Wänden. Die Satteldächer der Häuser wurden als zimmermannsmäßige Holzkonstruktionen geplant und ausgeführt.

Häuser Markt 12 und 14
Die Gebäude des Dom Römer Areals wurden in Stahlbetonbauweise geplant. Die Satteldächer der Häuser wurden als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion geplant und errichtet.
Das Büro IDK Kleinjohann hat die Leistungsphasen 1 – 6 sowie die Erdbebennachweise und die Nachweise des konstruktiven Brandschutzes der Bebauung DomRömer bearbeitet. Auch ohne eine gemeinschaftliche Planung in der BIM-Methodik wurde das Projekt intern vollständig und von Beginn an mit einem räumlichen Konstruktionsmodell geplant, das ebenso für die Ableitung der Pläne genutzt wurde als auch für die Erstellung eines räumlichen Berechnungsmodells diente. Dadurch konnte vor allem die Bemessung der architektonisch herausragenden Bauteile wirtschaftlich optimiert erfolgen und wesentliche Gebäudekennzahlen konnten über die Planungszeit verfolgt werden.

Bauherr

DomRömer GmbH
Jordi&Keller, von Ey, Dreibund, Johannes Götz, Bernd Albers

Eckdaten

2.420 m² BGF
Start 09/2012
LPH 1-6 & 8

Leistungen/Merkmale
  • Wiederaufbau historische Altstadt
  • ARGE mit HZI Bonn
  • 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten
  • Rohbau im Wesentlichen in Massivbauweise
  • Modellierung der Fassadenstruktur im Rohbau
  • Dachstühle aus Holz und Stahl